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3D-Fotos drucken – ein besonderes Fotoerlebnis ohne 3D-Brille

3D-Fotografie war um 2010 ein großes Thema – und mit der Fujifilm FinePix REAL 3D W3 konnte man räumliche Fotos sogar mit einer kompakten Digitalkamera aufnehmen. Was viele nicht wissen: Bei PixelfotoExpress können wir solche MPO-Dateien noch heute mit einem Fujifilm DPR-1 als echtes 3D-Foto auf Lentikularmaterial ausgeben. Der räumliche Effekt ist direkt und ohne 3D-Brille sichtbar.

3D-Fotos drucken – ein besonderes Fotoerlebnis ohne 3D-Brille

Zwei Objektive, zwei leicht unterschiedliche Perspektiven und daraus ein Foto mit sichtbarer räumlicher Tiefe: Mit der Fujifilm FinePix REAL 3D W3 brachte Fujifilm 2010 eine außergewöhnliche Digitalkamera auf den Markt.

Die Idee dahinter orientiert sich am menschlichen Sehen. Unsere beiden Augen betrachten ein Motiv aus leicht unterschiedlichen Perspektiven. Aus diesen Informationen entsteht im Gehirn der Eindruck räumlicher Tiefe. Bei der FinePix REAL 3D W3 übernehmen zwei Objektive und zwei Bildsensoren diese Aufgabe. Die 3D-Aufnahmen werden unter anderem als MPO-Datei (Multi Picture Object) gespeichert. Fujifilm setzte dieses Format für seine stereoskopischen Aufnahmen ein. Und genau diese MPO-Dateien können wir bei PixelfotoExpress auch heute noch als 3D-Foto drucken.

Vom MPO-Bild zum echten 3D-Foto

In unserem Fotolabor steht dafür noch ein Fujifilm 3D Printer DPR-1 zur Verfügung. Das System wurde speziell für die Ausgabe von 3D-Fotografien entwickelt und kam ebenfalls 2010 auf den Markt. Mittlerweile gehört der DPR-1 längst zu den eingestellten Fujifilm-Systemen. Gedruckt wird nicht auf klassischem Fotopapier, sondern auf einem speziellen Lentikularmaterial mit feiner Linsenstruktur. Diese winzigen Linsen sorgen dafür, dass das linke und rechte Auge jeweils unterschiedliche Bildinformationen wahrnehmen. Beim Betrachten setzt sich daraus der räumliche Eindruck zusammen. Das Ergebnis ist das Besondere an dieser Technik: Der 3D-Effekt funktioniert mit bloßem Auge – eine 3D-Brille wird nicht benötigt.

Eine Drucktechnik, die selten geworden ist

Was vor rund 15 Jahren nach einem möglichen neuen Trend in der Fotografie aussah, ist heute zu einer echten Besonderheit geworden. 3D-Digitalkameras konnten sich langfristig nicht im Massenmarkt etablieren und auch die entsprechenden Drucksysteme werden schon lange nicht mehr hergestellt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unseren Fujifilm DPR-1 weiterhin für die Produktion von 3D-Fotos einsetzen können. Wer also noch eine FinePix REAL 3D W3 besitzt oder auf einer alten Festplatte MPO-Dateien findet, kann daraus bei uns weiterhin ein echtes Lentikularbild herstellen lassen.

Tipps für einen guten 3D-Effekt

Für ein überzeugendes 3D-Foto spielt bereits die Aufnahme eine wichtige Rolle. Besonders gut funktionieren Motive, bei denen Vordergrund, Hauptmotiv und Hintergrund deutlich erkennbar gestaffelt sind. Wir empfehlen Aufnahmen im Querformat und bei vielen Motiven einen Abstand von ungefähr 2 bis 5 Metern. Der Abstand zwischen Vorder- und Hintergrund sollte dabei nicht übertrieben groß sein. Spannende Effekte entstehen vor allem durch Elemente, die sich räumlich in Richtung Kamera erstrecken – beispielsweise eine ausgestreckte Hand, ein Ast, die Schnauze eines Tieres oder das Wasser eines Springbrunnens. Bei Gruppenfotos empfehlen wir eher kleinere Gruppen mit etwa vier bis fünf Personen. So bleiben die einzelnen Personen deutlich erkennbar und die verschiedenen Tiefenebenen können ihre Wirkung besser entfalten.

Technische Daten unseres 3D-Drucks

Eigenschaft für das gedruckte 3D-Foto

Bildgröße: 22,9x15,2 cm

Dateiformat: MPO

Druckverfahren: Thermosublimationsdruck

Druckauflösung: 300x1200dpi

Material: Lentikularmaterial

Linsenraster: 100 LPI

Rückseite: halbtransparent weiß beschichtet

3D-Betrachtung: ohne Brille möglich

Preis: 19,95 Euro zzgl. Versand

Alte MPO-Dateien wiederentdecken

Vielleicht schlummern auf einer alten Speicherkarte oder Festplatte noch Aufnahmen Ihrer Fujifilm FinePix REAL 3D W3. Dann lohnt es sich, diese wieder hervorzuholen. Leider können Sie die *.mpo Datei nicht über unseren Bilder-Upload übertragen, jedoch per E-Mail oder über wetransfer hochladen.

So wird aus einer digitalen 3D-Aufnahme ein außergewöhnliches Bild, das man tatsächlich in die Hand nehmen kann. Und gerade heute, wo fast jedes Foto auf einem Smartphone betrachtet wird, ist der Effekt umso überraschender: Man bewegt das Bild leicht vor sich und plötzlich entsteht räumliche Tiefe – ganz ohne Display und ohne 3D-Brille.

Sie besitzen noch MPO-Dateien und wissen nicht, ob diese für unseren 3D-Druck geeignet sind? Schreiben Sie uns gerne an info@pixelfotoexpress.de. Wir schauen uns das gemeinsam mit Ihnen an.

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